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Automatisierte Generierung von Kollisionsszenarien |
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Contact: Dipl.-Math. Oec. Anja Ressle
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Vorausschauende
Sicherheitsfunktionen finden in Kraftfahrzeugen aufgrund der steigenden
Leistungsfähigkeit und sinkenden Kosten von Fahrzeugumfeldsensoren immer
größere Verbreitung. Aktive Sicherheitssysteme wie die automatische Notbremsung
oder Systeme der vorausschauenden passiven Sicherheit arbeiten auf Basis von
prädiktiven Algorithmen, welche anhand von Umfeldsensormessdaten Parameter wie
die Unvermeidbarkeit oder den Typ von bevorstehenden Kollisionen vorhersagen.
Die Erprobung der vorausschauenden Sicherheitsalgorithmen muss aus
Kosten- und Sicherheitsgründen zu einem großen Anteil in der Simulation
erfolgen. Um dort einen integralen Funktionstest mit großer Testraumabdeckung
zu ermöglichen, sollen ausgehend von vorgegebenen Kollisionskonstellationen
automatisiert eine Vielzahl möglicher Vorgeschichten (Trajektorien) anhand
eines ausreichend komplexen Fahrdynamikmodells simuliert werden. Die dabei generierten
Zeitreihen sollen in eine von ”Virtual Test Drive” importierbare Form
konvertiert und dort zur Bewertung von Umfeldsensormodellen und darauf
arbeitenden integralen Sicherheitsalgorithmen herangezogen werden.

PreCrash-Phase in der Simulation
Quellen:
- Neumann-Cosel, K. von; Dupuis, M.; Weiss , C.:
Virtual Test Drive: Provision of a Consistent Tool-Set for
[D,H,S,V]-in-the-Loop.
In Proceedings on
Driving Simulation Conference Europe, Monaco 2009.
- Domsch,
C.: Vorausschauende passive Sicherheit am Beispiel des EU-Projektes CHAMELEON. 11.
Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik 2002.
Voraussetzungen: Kenntnisse in Fahrdynamik sowie Matlab/Simulink/Stateflow
Betreuer/Telefon/eMail: Dipl.-Ing Tobias Dirndorfer / 089-289 18102 / dirndorfer@in.tum.de; Dipl.-Math. Oec. Anja Reßle / 0841 - 89 574444 / ressle@ftm.mw.tum.de
Beginn: ab sofort
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