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Funktionalität radselektiver elektrischer Antriebe Drucken
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Ferdinand Wiesbeck   
Untersuchung zu neuen Möglichkeiten der Fahrdynamikregelung und Potentialen zur Optimierung vorhandener Funktionen durch einzelnen Rädern zugeordnete elektrische Antriebe.

Hintergrund

Radselektive elektrische Antriebe wurden schon vor fast 100 Jahren zum Beispiel von Ferdinand Porsche eingesetzt. Die rasante Entwicklung des Verbrennungsmotors und unbefriedigende Leistungsfähigkeit elektrischer Speicher verdrängte sie aber für lange Zeit aus allgemeinen Anwendungen.

Die aktuelle Diskussion um CO2-Ausstoß und Energieverbrauch rückt alternative Antriebe in den Fokus der Entwicklung und mit der kontinuierlichen Verbesserung von elektrischen Speichern wächst auch das Interesse an vollelektrischen Antrieben.

 

Motivation

Die unabhängige Regelung des Drehmoments an jedem einzelnen Rad, die kurze Regelstrecke und das fehlende komplexe Verhalten einiger mechanischer Elemente eröffnen neue Möglichkeiten zur aktiven Beeinflussung der Fahrdynamik.

 

Ziel

Funktionen, die erst durch den Einsatz radselektiver elektrischer Antriebe möglich oder sinnvoll darstellbar sind, sollen identifiziert und untersucht werden.

Mit Hilfe von Mehrkörpersimulation (MKS), komplexer Gesamtfahrzeugmodelle über HIL bis zu Experimentalfahrzeugen (siehe z.B.: EHV) sollen das Potential und die Anforderungen sowohl neuer Funktionen als auch zur Optimierung bekannter Fahrdynamikregelsysteme wie  ASR, ABS und ESP bestimmt werden.

 

 

 

 

 

 

 
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